ROSCO Image Spot

Wir werden immer wieder nach kleinen, kompakten Gobo-Projektoren gefragt, die idealerweise auch draussen eingesetzt werden können. Der Markt hatte jedoch nur eine kleine Auswahl an geeigneten Produkten. Rosco hat mit dem Image Spot nun genau so ein Produkt vorgestellt.

Vor kurzen Zeit haben wir unser Demogerät erhalten und gleich einem ersten Test unterzogen.

Die Fakten

Der Image Spot hat eine kaltweisse 45 W Engine (5500 K) und produziert einen Lichtstrom von 3000 Lumen. Damit ist er je nach Umgebungshelligkeit für kurze bis mittlere Distanzen geeignet. Es sind drei Linsen für Winkel von 19°, 25° und 30° erhältlich. Er ist einer IP40- und IP65-Version lieferbar.

Soviel zu den Fakten, aber wie bewährt ist er sich im Praxistest?

Der erste Eindruck

Beim Auspacken fällt auf, wie kompakt und leicht er ist: Das Datenblatt gibt 19.8 x 12.1 cm bei 2.5 kg an. Während unser Projektor schwarz ist, gibt es Ihn standardmässig auch in silber und grau, auf Wunsch sind aber auch Sonderfarben möglich.

Die Projektion

Als erstes interessiert natürlich die Projektionsqualität. Der Image Spot erzeugt eine brillante, klare Projektion bis an den äussersten Rand. Der bei LED-Projektionen oft zu sehende Schärfeabfall zum äusseren Rand hin ist bei keiner der drei Projektionslinsen zu erkennen. Der Image Spot arbeitet mit Metall- oder Glasgobos, wobei wir für die Festinstallation immer Glas empfehlen, da die Projektionsqualität besser ist und so auch komplexere Sujets ohne störende Stege, die das Gobo zusammenhalten, möglich sind. Eine Handmessung der Beleuchtungsstärke bestätigt, die publizierten photometrischen Werte.

Handling

Der Gobowechsel gestaltet sich sehr schnell und werkzeuglos. Einzig eine einfachere Möglichkeit, das Gobo im Halter gerade auszurichten, würde man sich wünschen. Da aber der Projektor für den Dauereinsatz bzw. zur längerfristigen Installation gedacht ist, ist das in der Praxis kein Problem.

Für reine Ausleuchtungsaufgaben gib es einen optionalen Diffusionsfilter, der einen schönen, weich auslaufenden Lichtkegel produziert. Mit einem selbst gemessenen Farbwiedergabeindex (CRI) von 76 ist der Projektor auch für anspruchsvollere Aufgaben geeignet. Die hohe Farbtemperatur schränkt den Einsatz allerdings etwas ein, wobei natürlich die Möglichkeit besteht, zusätzlich zum Diffusionsfilter auch noch einen Konversionsfilter einzusetzen. 

Steuerung

Die Helligkeit des Image Spot kann direkt am Projektor eingestellt werden, womit für Architekturprojekte die Dimmung perfekt auf die Umgebung abgestimmt werden kann. Optional ist die Dimmung auch über DMX möglich. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber für den beabsichtigen Einsatz in Festinstallationen kein Problem, ist der DMX-Anschluss über RJ45. Im Fall der Indoor-Version über eine Buchse, für die Outdoor-Version über ein fest angeschlossenes Kabel. Die DMX-Adressierung ist nur über ein optionales Programmierkabel möglich. Eine RDM Adressierung, die man bei ähnlichen Geräten öfter sieht, gibt es leider nicht.

Fazit

Der Image Spot ist ein leistungsfähiger Projektor in einem kleinen Gehäuse. Wegen seiner hohen Projektionsqualität eignet er sich auch für anspruchsvollere Projektionen wie Firmenlogos. Da es den Projektor auch für Aussenanwendungen gibt, kann er sehr flexibel eingesetzt werden. Allerdings ist ein Projektor dieser Leistungsklasse dann wirklich nur bei Dunkelheit nutzbar, denn schon bei wenig Tageslicht reicht die Lichtstärke nicht mehr aus.

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